WERBUNG RICHTIG KENNZEICHNEN – Blog Your Thing

WERBUNG RICHTIG KENNZEICHNEN – Blog Your Thing

Es ist kompliziert und anstrengend und nervig – aber sowas von! Steht doch im World Wide Web mittlerweile unter allen Bildern und Beiträgen das Wort „WERBUNG“. Ob es nun so ist oder weil wieder mal jemand Angst hat abgemahnt zu werden – es steht da. Hat ja mit dem Sinn des Wortes nicht allzuviel zutun.

Als wären wir nicht alle genug genervt von der neuen DSGVO, die uns beispielsweise zwingt zahlreiche Fenster auf sämtlichen Blogs wegzuklicken, damit man dann endlich den mit Spannung erwarteten neuen Beitrag seiner Lieblingsbloggerin lesen kann. Naja und den Zettelkram mit diversen ausgedruckten Datenschutzerklärungen, die uns täglich begegnen muss ich eigentlich auch nicht erwähnen. Aber darum geht es heute ja auch nicht! Es geht um die richtige Kennzeichnung von WERBUNG auf dem Blog. Und nebenbei möchte ich bemerken, dass ich ein Fan von Tranzparenz bin und finde dass es einen Blogger nicht weniger glaubwürdig macht, wenn er seine Werbung kennzeichnet. 

WERBUNG RICHTIG KENNZEICHNEN
BLOG YOUR THING

Werbung richtig kennzeichnen – Fakten

  • Kennzeichnung ist notwendig, wenn man Geld, Produkte oder Dienstleistungen erhält oder wenn man ein Produkt aktiv bewirbt und hervorhebt
  • gekennzeichnet werden muss immer am Anfang eines Blogposts, denn man kann nicht davon ausgehen, dass alle Artikel bis zum Ende gelesen werden
  • schon in der Vorschau auf der Startseite sollte der Leser auf werbliche Beiträge hingewiesen werden 
  • in sozialen Netzwerken geteilte Blogbeiträge die werbliche Inhalte wiedergeben, müssen dort ebenfalls als diese gekennzeichnet werden

 

  • Affiliate-Links, also Links zu einem Produkt in einem Onlineshop, für den der Blogger Provision bekommt, sind eine Kaufempfehlung und werden beworben und müssen daher gekennzeichnet werden
  • Zuwendungen von Unternehmen, also Geld oder Testprodukte (PR-Sample) gelten als Werbung und müssen demnach gekennzeichnet werden
  • gekennzeichnet werden sollte immer mit “Anzeige” oder “Werbung” 
  • im deutschsprachigen Raum muss der Werbehinweis immer auf Deutsch formuliert sein
  • das Wort “Advertising” kann zusätzlich bei englischen Beiträgen, in dem ein internationales Publikum angesprochen wird, verwenden werden
  • „Anzeige weil Markennennung” oder “Anzeige da PR-Sample” weist den Leser explizit darauf hin, dass das Produkt beispielsweise verlinkt oder dem Influencer zur Verfügung gestellt wurde, jedoch der Beitrag an sich nicht bezahlt wurde
  • „Sponsored by, Gesponsert von“ ist schwammig und liegt rechtlich eher in einer Grauzone
  • „Ad, Powered By, Danke an XY, In Kooperation mit XY, In Partnerschaft mit XY“ sollte man lieber lassen, denn sie sind im Prinzip nichtssagend und somit unzulässig

 

  • in sozialen Netzwerken wie bspw. Instagram und Facebook muss am Anfang des Posts gekennzeichnet werde, es genügt nicht das #ad in dem Gewurschtel aus zahlreichen Hashtags zu verstecken 
Werbung richtig kennzeichnen - Blogger und Influencer

DISCLAIMER

Informationen auf dieser Seite stellen keine Rechtsberatung dar und sollen diese nicht ersetzen, da ich keine Juristin bin. Ich habe versucht mir aufgrund meiner Recherchen lediglich ein Verständnis der aktuellen Rechtslage zu bilden und weiterzugeben. Änderungen sowie die Ergänzung von neuen Gerichtsurteilen bleiben vorbehalten. Für die Richtigkeit dieser Inhalte übernehme ich keine Haftung. 

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